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Die DGSM weist darauf hin, dass die seitens des RKI (www.rki.de) und der Gesundheitsbehörden erlassenen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirusinfektionen (COVID-19) unbedingt zu beachten sind. Die Information über jeweils aktuelle Änderungender Empfehlungen ist eigenverantwortlich einzuholen.

Unabhängig davon möchte die DGSM auf einige schlafmedizinische Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus eingehen:

Erhöhtes Erkrankungsrisiko für Schlafapnoepatientinnen und -patienten?

Derzeit gibt es keine verlässlichen Informationen darüber, ob Schlafapnoepatienten ein erhöhtes Risiko für eine Coronavirusinfektion bzw. für COVID-19 haben. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass einige Begleit- oder Folgeerkrankungen der Schlafapnoe, mit schwereren Krankheitsverläufen einer infektionsbedingten Erkrankung (COVID-19) einhergehen können. Gleiches gilt für Einschränkungen des Immunsystems und ältere Menschen.

Welche Empfehlungen gelten für CPAP-Patientinnen und Patienten, die eine Coronavirusinfektion haben?

Es gelten die allgemeinen Empfehlungen der Gesundheitsbehörden, spezifische Empfehlungen für Patientinnen und Patienten unter PAP-Therapie können derzeit nicht ausgesprochen werden.

Welche Reinigungs-/Desinfektionsmaßnahmen sind bei Coronavirusinfizierten für CPAP-Geräte und Zubehör (Masken/Schläuche) erforderlich?

Für die Reinigung/Desinfektion von CPAP-Geräten sind die Vorgaben des jeweiligen Herstellers ausschlaggebend.

Welche allgemeinen Empfehlungen sind in schlafmedizinischen Einrichtungen zu beachten?

Befolgen Sie als schlafmedizinische Einrichtung die Anweisungen der für Sie zuständigen Institutionen oder Gesundheitsbehörden (z.B. der Abteilungen für Krankenhaushygiene oder der zuständigen Gesundheitsämter), spezifische Empfehlungen für schlafmedizinische Einrichtung wurden bisher nach unserer Kenntnis nicht ausgesprochen.

WELCHE BESONDEREN MASSNAHMEN SIND ERFORDERLICH BEI PAP-PATIENTINNEN UND PATIENTEN MIT BEKANNTER ODER VERMUTETER CORONAVIRUSINFEKTION?

Es ist derzeit nicht bekannt, ob durch die Nutzung der PAP-Therapie die Virusübertragung gesteigert werden kann. Das gilt auch für die nasale Flowtherapie und Inhalationstherapien. Bei entsprechenden Therapien sollte deshalb eine Risiko-Nutzen-Abwägung erfolgen. Die DGSM weist ausdrücklich darauf hin, dass die aufgeführten Empfehlungen lediglich als Orientierungshilfe anzusehen sind, ohne dass seitens der DGSM dafür im rechtlichen Sinne Verantwortung übernommen wird. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Vorgaben des RKI und der Gesundheitsbehörden.

Ihr DGSM-Vorstand

 

 

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Gefahren der Schlafapnoe 



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