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Diese Rückblicke sollen einen kurzrn Eindruck über die Arbeiten der Selbsthilfegruppe in Essen geben.

 

Kurzinfo über gehaltene Vorträge in 2011

 

18. Januar

„Unfall und Schlaf" -Gefahren für den Bürger? -

Referent: Dr. med. Justus de Zeeuw Chefarzt der  Med. Klinik 1 im Petrus Krankenhaus Wuppertal

„Der Referent zum Inhalt des Vortrags"
Müdigkeit stellt die häufigste Ursache für Arbeitsunfälle dar. Auch im Straßenverkehr sind schwere Unfälle, die durch Schläfrigkeit oder sogar Einschlafen am Steuer verursacht werden, an der Tagesordnung. Grund genug, sich mit dem Thema Unfall und Schlaf auseinanderzusetzen. Wie messen wir Müdigkeit? Was sind die Ursachen von krankhafter Müdigkeit am Tag? Welche Lösungen bietet die Schlafmedizin? Das Thema ist besonders für Patienten, die am Schlafapnoe-Syndrom leiden, von Bedeutung: Ohne geeignete Therapie ist das Führen eines Kraftfahrzeugs für diese Personengruppe gefährlich. Nur wer regelmäßig sein CPAP-Gerät anwendet, kann sich guten Gewissens hinters Steuer setzen.

 

15. Februar

„Patientenverfügung, Vorsorge- und Betreuungsvollmacht, rechtliche Veränderungen seit 2009?

Referentin: Frau RAin Sandra Everding, Neue Liebe 1 45276 Essen-Steele

„Die Referentin zum Inhalt des Vortrags"
Kaum ein Thema ist in Deutschland so umstritten wie die Patientenverfügung. Durch immer neue Gesetzesänderungen und Urteile steigt die Unsicherheit des Einzelnen. Was muss Inhalt einer solchen Patientenverfügung sein? Bekomme ich eine Patientenverfügung rechtlich „wasserdicht"? Und wozu brauche ich überhaupt eine Vorsorgevollmacht und eine Betreuungsverfügung? Es werden die wichtigsten Änderungen und aktuellen Anforderungen aus juristischer Sicht aufgearbeitet und anschließend wird in einer Fragerunde auf individuelle Probleme eingegangen.

 

15. März

„Was geschieht dort im Schlaflabor hinter den Kulissen?"

Referent: Dr. Wessendorf Ruhrlandklinik, Klinikum Essen

„Der Referent zum Inhalt des Vortrags"
Die Standarduntersuchung im Schlaflabor ist die so genannte Polysomnographie. Diese „Verkabelung" des Patienten dient dazu, verschiedene Signale, z.B. den Schlaf oder die Atmung betreffend, über mehrere Stunden in der Nacht abzuleiten.
Anhand von Originalbeispielen aus dem Schlafmedizinischen Zentrum der Ruhrlandklinik soll gezeigt werden, was eine solche Untersuchung im Hinblick auf einen nicht-erholsamen Schlaf leisten kann, wie aufwändig eine Auswertung sein kann und welche Schlüsse der Schlafmediziner bei der Behandlung von Schlafstörungen daraus ziehen kann.

 

19. April

„Rehabilitation und körperliches Training bei Schlafapnoe"
-Umsetzung und Nutzen-

Referent: Prof. Dr. Helmut Teschler Ruhrlandklinik, Klinikum Essen

„Der Referent zum Inhalt des Vortrags"
Gezieltes und dosiertes körperliches Training bessert nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen Schnarchen, leichte und mittelschwere Formen der obstruktiven Schlafapnoe und wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus. Wirksame Konzepte und Trainingsmöglichkeiten werden vorgestellt.

 

28. Mai

„Großes, überregionales Symposium im Haus der Technik,
Essen Hollestrasse 1"

div. Masken- und Gerätelieferanten haben sich präsentiert

„Der Vorstand gibt bekannt"
Diese Veranstaltung ist die Ablösung unserer Symposien, die wir als SH seit 1992 jährlich und ab 2008 alle 2 Jahre eigenständig organisiert haben. Nun soll alles neu, viel größer, umfangreicher und attraktiver gestaltet werden. Am Samstag, den 28.Mai ist es soweit. Wir sind zwar noch Mitorganisatoren, jedoch nur auf ganz kleiner Flamme. Eine große Last fällt von uns ab. Wir sind froh darüber. Veranstalter sind jetzt das Interdisziplinäre Schlafmedizinische Zentrum der Ruhrlandklinik und weitere.
Alle Selbsthilfen (SH) aus NRW sind eingeladen. Der Landesverband NRW wird sich ebenso wie wir, als ortsansässige SH, mit einem Stand präsentieren.
Ab 9:00 Uhr kann die umfangreiche Industrie-Ausstellung besucht werden. Um 11:00 Uhr beginnen die Vorträge. Es werden 2 Veranstaltungsreihen mit jeweils unterschiedlicher Thematik parallel stattfinden. Um 17:00 Uhr ist das Ende des Kongresses.

 

21. Juni

" Risiken, Nebenwirkungen und Ausstiegs-Therapie "
- wenn die Probleme mit der CPAP-Therapie größer sind als ihr Nutzen -

Referent: Professor Dr. med. Winfried J. Randerath Krankenhaus Bethanien, Klinik für Pneumologie und Allergologie in Solingen

„Der Referent zum Inhalt des Vortrags"
Patienten mit Schnarchen, Atemaussetzern in der Nacht und Schläfrigkeit am Tage leiden häufig unter einem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom. Diese Erkrankung kann erhebliche Folgen nach sich ziehen, die Lebensqualität reduzieren, die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen. So kann auch die Lebenserwartung der Betroffenen beeinträchtigt sein. Daher ist eine gut wirksame Therapie unbedingt zu empfehlen, die in der Stützung der oberen Atemwege durch einen erhöhten Luftdruck erreicht werden kann. Diese kontinuierliche Positivdrucktherapie (CPAP) wird über eine Maske an der Nase oder Nase und Mund angewandt. Erfreulicherweise hat sich erwiesen, dass CPAP die Beschwerden der Patienten, aber auch die negativen Auswirkungen im Straßenverkehr und am Herz-Kreislauf-System beseitigen kann, wenn sie konsequent und regelmäßig angewandt wird. Für viele Patienten stellt sich daher in der Langzeit-Therapie die Frage, ob die Behandlung nicht auch mit bedeutsamen Nebenwirkungen oder Risiken verbunden ist. Welche Alternativen stehen zur Verfügung? Können Operationen oder Kieferschienen helfen? Gibt es neue Ansätze zur Erleichterung der Druckunterstützung?

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Gefahren der Schlafapnoe 



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